+++Update 14. Mai 2020+++

Hallo zusammen,

es ist nicht mal mehr einen Monat hin bis zum diesjährigen Schweigemarsch der Fundis in Annaberg-Buchholz. Deshalb wollen wir euch gern ein kurzes Update bezüglich unsere bisherigen Planung geben.

Bis dato weist wenig darauf hin, dass die Fundis ihren Schweigemarsch absagen. Diesen werden wir natürlich nicht unwidersprochen lassen! Jedoch müssen wir als emanzipatorisches Bündnis auch die Gefahren der Pandemie ernst nehmen.

Zur Zeit arbeiten wir daher an einem an die Situation angepassten Konzept. Dabei gehen wir, gestützt auf aktuelle wissenschaftliche Beiträge, von einer zweiten Infektionswelle aus und wollen deshalb, trotz rechtlicher Lockerungen, keine vermeidbaren Risiken eingehen. Damit ihr besser Einschätzen könnt was das auch für euch bedeutet, hier eine kurze Übersicht:

Es wird keine gemeinsame Busanreisen geben. Wir versuchen gerade Anreisen per Zug aus den größeren Städten Sachsens zu organisieren. Ansonsten sind Autokolonnen auch weiterhin eine Option. Genauere Infos folgen noch.

Trotz all der Orga wollen wir versuchen, die Teilnehmendenzahl nicht unermesslich hoch werden zu lassen. Dabei verzichten wir auf jegliche Art der Voranmeldung. Für Menschen mit längeren Anfahrtswegen empfehlen wir, vielleicht lieber zu Hause zu bleiben.
Wie ihr auf social media vielleicht schon gesehen habt, fallen auch viele Teile der letztjährigen Infrastruktur vor Ort weg. Dazu gehören Dixis/Toiletten, Küfa und Kinderbetreuung. Letztere kann bei Bedarf angefragt werden. Wir würden dann versuchen, je nach Kapazitäten, eine dezentrale Betreuung in den jeweiligen Städten zu organisieren. Schreibt uns einfach über pro-choice[at]riseup.net.

Auch wenn das alles noch sehr schwammig klingt, sicher ist, dass wir eine Demo mit einer Gegendemo, eine Kundgebung mit einer Gegenkundgebung und antifeministischen Bullshit, egal wo und wann, mit lautstarkem Gegenprotest beantworten werden!

Solidarische Grüße!
ProChoice Sachsen

Ps.: Ihr könnt uns sehr gerne Redebeiträge an pro-choice[at]riseup.net schicken. Eine Auswahl würden wir dann in Annaberg-Buchholz verlesen. Audiobeiträge sind natürlich auch gern gesehen. Parallel zu unserem Protest wird es auch einen ganztägigen Radiobeitrag geben. Dieser wird über freie Radios gesendet. Falls ihr also Audiobeiträge einsendet, dann schreibt doch gern dazu, ob es für euch in Ordnung wäre, wenn diese an freie Radios weitergegeben und dort abgespielt werden.

Online-Votragreihe aus Jena

NIKA Jena und die Sozialistische Jugend – Die Falken Jena organisieren ab 19.05. eine Online-Vortragsreihe anlässlich der Demo am 06.06.!

Wir freuen uns über diesen mega Support. Also schnappt euch alle Eure Kalender, tragt die Termine ein, sagt euren Genoss*innen, Freund*innen und Mitbewohner*innen Bescheid;  schaltet euch dazu (QR-Code findet ihr auf dem Flyer) und diskutiert mit. Es wird um die Themen Abtreibungsgegner*innen und deren Verknüpfungen nach rechts, Fundamentalismus, Familismus und vieles mehr gehen. Eingeladen sind Kirsten Achtelik, Gisela Notz, Andreas Kemper und Aktivist*innen aus Jena. 

Ginverkostung 2020

Am 10. Mai werden wir uns gutem Gin und den Möglichkeiten Schwangerschaftsabbrüche, in unserer näheren Umgebung, durchführen zu lassen widmen. Seit dabei wenn es in eine neue Runde Ginverkostung geht.

Mehr Infos folgen zeitnah.

Veranstaltungsmobi 2020

26.05. Vortrag und Diskussion Antifeminismus in der extremen Rechten und dessen Relevanz als Brückennarrativ

Feminismus und Gleichstellungsarbeit rücken vermehrt in den Fokus der extremen Rechten oder sogenannter „rechtspopulistischer“ Bewegungen – neben dem Dauerthema Migrationspolitik. Solche Bewegungen inszenieren sich als Schützer der Frauenrechte, wenn sie damit gegen »Andere« hetzen können. In vermeintlicher „Sorge um unsere Frauen und Kinder“ werden Frauenrechte rassistisch instrumentalisiert. Geht es jedoch um häusliche und sexualisierte Gewalt aus der Mehrheitsbevölkerung, um Aufklärung oder um Gleichstellung, werden Debatten und Forderungen meist mit dem Verweis auf „Frühsexualisierung“, „Gender-Gaga“ und einen bevormundenden Staat abgeblockt. Rechtsextreme und rechtspopulistische Strömungen sehen hier Gefahren für eine „natürliche“ Ordnung, die Männer privilegiert und Frauen unterordnet. Die Ablehnung richtet sich hier gegen Gleichstellung ebenso wie gegen geschlechtliche und sexuelle Vielfalt. Feminist*innen wird geradezu eine “zersetzende Kraft” für Familie und „Volk“ zugesprochen. Wenn extrem rechte Akteure betrachtet werden, wird die Relevanz von Antifeminismus sowie deren Geschlechterpolitik unseres Erachtens immer noch zu wenig herausgestellt.

Im Vortrag werden die geschlechter- und familienpolitische Positionen der extremen Rechten behandelt und insbesondere das Verhältnis zu Frauenrechten und Feminismus. Dabei kommen auch extrem rechte Frauen und ihre Rollen in diesem Spektrum zu Wort. Gemeinsam wollen wir diskutieren, was das für den Umgang mit der extremen Rechten bedeutet und welche Gegenstrategien nötig und sinnvoll wären.
Was heißt das für den Umgang mit der extremen Rechten? Welche Gegenstrategien sind in Zivilgesellschaft und in feministischer Gleichstellungsarbeit sinnvoll?

Judith Rahner und Enrico Glaser arbeiten bei der Fachstelle Gender, GMF und Rechtsextremismus der Amadeu Antonio Stiftung. Die Fachstelle berät und schult mit einem Fokus auf Gender bundesweit Zivilgesellschaft, Politik, Jugendarbeit, Bildungseinrichtungen und Medien im Umgang mit Rechtsextremismus, Rechtspopulismus und Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Sie hat 2018 im Auftrag der BAG kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen eine Handreichung zum Thema „Antifeminismus als Demokratiegefährdung?!“ erarbeitet.

Content Warning: In dem Vortrag werden Misogynie und sexuelle Gewalt (auch gegen Kinder), Femizide, als auch Rassismus, Antisemitismus, Homo- und Transfeindlichkeit behandelt.

Infos zum Livestream werden in Kürze hier bekannt gegeben.

 

10.05. ProChoice-Online-Gin-Verkostung

27.04. Online Vortrag: “Incels” von Veronika Kracher

Start: 19 Uhr
Link: Facebooklivestream

Was ist eine „Stacy”? Und ein „Chad”? Was bedeuten Begriffe wie „Roastie”, „blackpill”, „Wristcel”, „looksmaxing” und „Femoid”?

Es handelt sich hier um den Code der sogenannten Incel-Subkultur, ein misogyner Online-Todeskult, der seit 2018 in den Blick der Öffentlichkeit geraten ist. „Incel” ist die Kurzform für „Involuntary Celibate”- unfreiwillig im Zölibat lebende. Denn dieses jedoch nur scheinbar unfreiwillige Zölibat konstituiert die komplette Identität dieser frustrierten jungen Männer.

Im April 2018 fuhr der Kanadier Alek Minassian mit dem Auto in eine Menschenmenge, um Rache dafür zu nehmen, dass er immer noch keinen Sex gehabt hatte. Sein Vorbild war Elliot Rodger, Held der Incels, der 2014 sechs Menschen tötete, 13 weitere verletzte, und ein über hundert Seiten langes Manifest hinterließ, das zum Manifest der Incel-Bewegung wurde.

Frauen würden einem Sex schulden, und müssen dafür bestraft werden, dass sie diesen verweigern, so der Tenor. Dass Frauenhass, Antisemitismus, Rassismus und die selbstgefällige Anspruchshaltung, man hätte allein seines Geschlechts wegen schon Sex verdient, Schuld daran tragen, dass die sich in der Alt-Right verortenden Incels in der Partnerinnenwahl versagen, wird vehement geleugnet.
Denn so wie man Frauen hasst, hasst man als Incel auch sich selbst: Incels hängen dem fatalistischen Glauben an, sie seien aufgrund der eigenen Hässlichkeit ohnehin determiniert, für immer ein Dasein als ungeliebter Einzelgänger zu fristen – Frauen seien schließlich alles oberflächliche Schlampen. Denn es gibt kaum etwas was der Incel mehr verabscheut als selbstbestimmte weibliche Sexualität.
Als Ventil für den eigenen Frust scheint das Internet. In Foren tauscht man sich mit Gleichgesinnten über die Verkommenheit von als „Femoids” dehumanisierten Frauen aus, ergießt sich in Vergewaltigungs- und Mordfantasien, und bestätigt sich gegenseitig, dass man Abschaum sei, denn: Selbst- als auch Frauenhass bestimmen das komplette Dasein der Incels.

Diese permanente, aber nur vermeintliche Kränkung ist dem Incel untragbar, und muss so ihre Wiedergutmachung im Terror gegen Frauen finden , wie Männer wie Rodger, Minassian, oder Scott P. Beierle beweisen.
Doch Incels sind keine „schwarzen Schafe”, sondern ihre Ideologie ist in patriarchalen Verhältnissen verwurzelt: der Glaube auf das Recht auf den weiblichen Leib, als auch die Abwertung von Frauen und deren selbstbestimmter weiblicher Sexualität sind auch außerhalb von Incel-Foren hinaus weit verbreitet.

Die Journalistin Veronika Kracher (Jungle World, Konkret) beschäftigt sich seit ungefähr einem Jahr intensiv mit der Incel-Subkultur. In diesem Vortrag wird sie anhand sozialpsychologischer Analysen, als auch hermeneutischer Textarbeit, die Ideologie der wohl toxischsten aller männerbündischen Gruppen analysieren und erklären.

Content Warning: In dem Vortrag werden Misogynie und sexuelle Gewalt (auch gegen Kinder), Femizide, als auch Rassismus, Antisemitismus, Homo- und Transfeindlichkeit behandelt.

Online-Vortrag “Incels” von Veronika Kracher

Was ist eine „Stacy”? Und ein „Chad”? Was bedeuten Begriffe wie „Roastie”, „blackpill”, „Wristcel”, „looksmaxing” und „Femoid”?

Es handelt sich hier um den Code der sogenannten Incel-Subkultur, ein misogyner Online-Todeskult, der seit 2018 in den Blick der Öffentlichkeit geraten ist. „Incel” ist die Kurzform für „Involuntary Celibate”- unfreiwillig im Zölibat lebende. Denn dieses jedoch nur scheinbar unfreiwillige Zölibat konstituiert die komplette Identität dieser frustrierten jungen Männer.

Im April 2018 fuhr der Kanadier Alek Minassian mit dem Auto in eine Menschenmenge, um Rache dafür zu nehmen, dass er immer noch keinen Sex gehabt hatte. Sein Vorbild war Elliot Rodger, Held der Incels, der 2014 sechs Menschen tötete, 13 weitere verletzte, und ein über hundert Seiten langes Manifest hinterließ, das zum Manifest der Incel-Bewegung wurde.

Frauen würden einem Sex schulden, und müssen dafür bestraft werden, dass sie diesen verweigern, so der Tenor. Dass Frauenhass, Antisemitismus, Rassismus und die selbstgefällige Anspruchshaltung, man hätte allein seines Geschlechts wegen schon Sex verdient, Schuld daran tragen, dass die sich in der Alt-Right verortenden Incels in der Partnerinnenwahl versagen, wird vehement geleugnet.
Denn so wie man Frauen hasst, hasst man als Incel auch sich selbst: Incels hängen dem fatalistischen Glauben an, sie seien aufgrund der eigenen Hässlichkeit ohnehin determiniert, für immer ein Dasein als ungeliebter Einzelgänger zu fristen – Frauen seien schließlich alles oberflächliche Schlampen. Denn es gibt kaum etwas was der Incel mehr verabscheut als selbstbestimmte weibliche Sexualität.
Als Ventil für den eigenen Frust scheint das Internet. In Foren tauscht man sich mit Gleichgesinnten über die Verkommenheit von als „Femoids” dehumanisierten Frauen aus, ergießt sich in Vergewaltigungs- und Mordfantasien, und bestätigt sich gegenseitig, dass man Abschaum sei, denn: Selbst- als auch Frauenhass bestimmen das komplette Dasein der Incels.

Diese permanente, aber nur vermeintliche Kränkung ist dem Incel untragbar, und muss so ihre Wiedergutmachung im Terror gegen Frauen finden , wie Männer wie Rodger, Minassian, oder Scott P. Beierle beweisen.
Doch Incels sind keine „schwarzen Schafe”, sondern ihre Ideologie ist in patriarchalen Verhältnissen verwurzelt: der Glaube auf das Recht auf den weiblichen Leib, als auch die Abwertung von Frauen und deren selbstbestimmter weiblicher Sexualität sind auch außerhalb von Incel-Foren hinaus weit verbreitet.

Die Journalistin Veronika Kracher (Jungle World, Konkret) beschäftigt sich seit ungefähr einem Jahr intensiv mit der Incel-Subkultur. In diesem Vortrag wird sie anhand sozialpsychologischer Analysen, als auch hermeneutischer Textarbeit, die Ideologie der wohl toxischsten aller männerbündischen Gruppen analysieren und erklären.

Content Warning: In dem Vortrag werden Misogynie und sexuelle Gewalt (auch gegen Kinder), Femizide, als auch Rassismus, Antisemitismus, Homo- und Transfeindlichkeit behandelt.

Der Link zum Livestream folgt in Kürze.

Let´s Break the Silence! Lasst uns das Schweigen brechen!

Jeden Tag finden Schwangerschaftabbrüche statt. Jedes Jahr treiben Millionen Menschen weltweit ab und werden niemals über diese Erfahrung sprechen. Denn: sich bewusst für einen Abbruch der Schwangerschaft zu entscheiden, ist noch immer vielerorts verpöhnt, geächtet, bewertet. Menschen werden dafür ausgegrenzt, beschämt, verurteilt und bestraft.
Es wird geschwiegen.

Wir sagen: genug! Lasst uns gemeinsam das Schweigen brechen und über unsere Erfahrungen sprechen. Lasst uns die Erfahrungen so selbstverständlich mit Anderen teilen, wie es die Entscheidung für Abtreibung sein sollte. Lasst uns Scham, Schuld, Stigma und Verurteilung abschaffen.

Unsere Entscheidungen sind klar!
Es sind unsere Körper und unsere Leben! Und unsere Gründe und Geschichten sind so vielfältig wie wir.

Erzählt uns vom Prozedere, wie es für euch war. Und wie es euch dabei ging. Was war zum Kotzen? Zum Verzweifeln? Wer und/oder was hat sich euch in den Weg gestellt? Eure Entscheidung bewertet? Verunsichert? …gestärkt? Was hat euch Kraft gegeben? Wer und/oder was war wichtig? Wer war da? Wie stehst du heute dazu? Wofür müssen wir uns stark machen? Was muss sich ändern? Was muss mitgedacht werden?

Gestaltet dafür eine Postkarte oder macht ein Foto von euch mit eurem Statement. Schickt uns Videoclips, Audiobeiträge. Schickt uns Briefe. Schickt uns euren Text.

Lasst uns mit Schweigen und Stigma brechen!

#noStigma# #MyLifeMyChoice# #proChoice #myabortionmychoice

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Deine Geschichte wird hier und auf Instagram veröffentlicht. Bei Audiodateien nutzen wir zudem noch Mixcloud. Gerne kannst du uns ein Bild mitschicken, oder einen Satz bzw. Wort hervorheben, falls wir daraus ein Bild erstellen sollen.

Am einfachsten ist es wenn du uns über unsere Emailadresse kontaktierst:
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Zusätzlich zu unserem zusätzlich eingerichteten Blog gibt es auch noch:
Abtreibungsgeschichten auf Mixcloud
und auf Instagram

Leben schützen! Abtreibung legalisieren! – Für eine feministische Praxis!

Seit 2010 versammeln sich Abtreibungsgegner*innen zu einem sogenannten “Schweigemarsch für das Leben” in Annaberg-Buchholz.

Die Veranstaltung wird aktuell vom Verein “Lebensrecht Sachsen e.V.” organisiert. Der Schweigemarsch ist ein Sammelbecken für Personen und Organisationen, die Nationalismus, Sexismus und feindliche Einstellungen gegenüber Frauen, homosexuellen Menschen sowie trans-, inter*-, und nicht binären Personen verbreiten.

Eines ihrer Hauptziele ist das absolute Verbot von Abtreibung, ohne die Möglichkeit auf Ausnahmen, sowie ein weiteres Bestehen des Verbots von Sterbehilfe.

Aufgrund restriktiver Gesetze haben jährlich ca. 22 Millionen ungewollt Schwangere weltweit keinen Zugang zu einem sicheren, legalen Schwangerschaftsabbruch. Jedes Jahr sterben ca. 47.000 schwangere Personen an den Folgen von unsicher durchgeführten Schwangerschaftsabbrüchen. Unzählige weitere leiden unter gesundheitlichen Folgen oder juristischer Verfolgung.

Daher sind Abtreibungsgegner*innen nicht für das Leben. Denn wer das Leben von Menschen, schützen will, die eine Schwangerschaft beenden möchten, muss Abtreibungen legalisieren! Diese Legalisierung ist auch in Deutschland nicht erreicht.

Wir kämpfen für ein selbstbestimmtes Leben und deshalb fordern wir:
* Die Abschaffung von § 218 StGB! Abtreibungen müssen legal, kostenlos und sicher sein!
* Informationsfreiheit umsetzen! Es muss möglich sein, öffentlich über Abtreibungsmöglichkeiten aufzuklären! §219a StGB abschaffen!
* Aufklärung und Abtreibung ermöglichen! Lokale Beratungsstellen und medizinische Einrichtungen für die Eingriffe müssen bundesweit vorhanden sein.
* Inklusion leben! Für eine Gesellschaft, in der es keine Rolle spielt, ob ein Kind mit oder ohne Behinderung auf die Welt kommt!
* Die Gleichberechtigung aller sexuellen Lebensweisen und geschlechtlichen Identitäten!
* Einen weltweiten kostenlosen Zugang zu Aufklärung über den menschlichen Körper und Sexualität, sowie Verhütungsmitteln!

Und ganz aktuell, wo für die Bekämpfung der Corona-Pandemie die Bewegungsfreiheit eingeschränkt wird, darf dies nicht auch noch zur Einschränkung von Reproduktiven Rechten führen. Wir fordern daher:

* Die Abschaffung der Zwangsberatung – in Zeiten von Corona und auch sonst!
* Einreisemöglichkeit für Menschen, die für eine sichere Abtreibung nach Deutschland fahren – die Grenzschließungen wegen Corona müssen in diesem Fall außer Kraft gesetzt werden!
* Abtreibungen sind wichtige medizinische Eingriffe und dürfen auch in Zeiten von Corona nicht abgelehnt werden!

Kommt mit uns am 06.06.2020 zur Demonstration nach Annaberg-Buchholz! Fundis und Rechten den Tag versauen!