Kulturkampf und Gewissen – Veranstaltungsmitschnitt

Wer am vergangenen Freitag nicht bei der Vorstellung des Buches “Kulturkampf und Gewissen” dabei sein konnte – hier gehts zum Mitschnitt:

Medizinethische Strategien der “Lebensschutz”-Bewegung.

Die so genannte Lebensschutz-Bewegung oder Anti-Choice-Bewegung will in die Offensive: Sie möchte nicht nur die Zugänge zu Schwangerschaftsabbrüchen erschweren, sondern führt auch einen Kulturkampf zur Retraditionalisierung der Geschlechter- und Familienverhältnisse, um christliche Moral und das ärztliche Gewissen. Damit ist sie Teil eines konservativen bis extrem rechten, in Teilen antidemokratischen, Aufschwungs. Die Autor*innen analysieren in “Kulturkampf und Gewissen. Medizinethische Strategien die neuen medizinethischen Strategien der so genannten LebensschützerInnen, ihre Stärken, Schwächen und internen Widersprüche. Damit liefern sie das Material für eine kritische Auseinandersetzung mit Anti-Choice – und die Grundlage für den nötigen Widerstand.

Über ein Jahr lang haben Eike Sanders und Ulli Jentsch, Mitarbeiter*innen des Antifaschistischen Pressearchivs und Bildungszentrums (apabiz) zusammen mit der freien Journalistin und Autorin Kirsten Achtelik recherchiert, gelesen, Thesen mit Kolleg*innen und Aktivist*innen diskutiert und aufgeschrieben. Kulturkampf und Gewissen ist beim Berliner Verbrecherverlag erschienen.

Facebooktwitterlinkedinrssyoutube
Facebooktwitterredditpinterestlinkedinmail